Dokumentation des Schlaganfallrisikos – nutzen Sie Assistenzprogramme?

CHA2DS2-VASc- und HAS-BLED-Scores einfach und nebenbei dokumentieren

Die Dokumentation der Risikoabschätzung eines Schlaganfalls bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern ist wichtig, doch im Praxisalltag oft zeitraubend und aufwändig. Inzwischen bieten viele Arztinformations­systeme (z. B. Albis, CGM Pro M1, Data Vital, Medistar oder Turbomed) eine Funktion an, die automatisch während der ICD-10-Codierung dabei hilft, die korrekten Risikoscores zu ermitteln. Kennen und nutzen Sie solche Programme bereits?

Vorhofflimmern (VHF) ist eine häufige Ursache von Schlaganfällen.1 Eine Therapie mit einem Antikoagulanz auf Basis der Erfassung und Dokumentation des Schlaganfallrisikos bei VHF-Patienten ist deshalb von besonderer Wichtigkeit. Im Praxisalltag muss es aber auch oft schnell gehen. Ein Assistenzprogramm (Intermedix, Workflowintegrated Communication [WICOM]) für Ihr Arztinformationssystem hilft Ihnen bereits während des Erfassens des ICD-10-Codes bei Ihren Patienten mit Vorhofflimmern (I48.x), eine Risikoeinstufung nach aktuellen Scoresystemen vorzunehmen.

Assistenzprogramm erleichtert Dokumentation und Therapieentscheidung

Daiichi Sankyo fördert das WICOM-Assistenzprogramm, das in circa 50 % der Arztinformationssysteme integriert ist (z. B. Albis, CGM Pro M1, Data Vital, Medistar oder Turbomed). Dieses ermöglicht Ihnen durch Pop-up-Fenster bereits während der Eingabe der ICD-10-Codes die rasche Dokumentation des CHA2DS2-VASc-Scores und des HAS-BLED-Scores. Zusätzlich wird Ihnen der Therapieleitfaden aus den ESC-Leitlinien zur Information dargestellt. Hieraus können Sie über den CHA2DS2-VASc-Score auf die Notwendigkeit einer Antikoagulation schließen. Auch eine Dokumentation des CHA2DS2-VASc-Scores im Verlauf der Behandlung ist so in der digitalen Patientenakte hinterlegt.

Aktuelle Risikoscores und ihre Bedeutung im Praxisalltag

Der CHA2DS2-VASc-Score ist eine Modifikation des CHADS2-Scores und dient der Risikoabschätzung eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern.1 Außerdem ermöglicht der Score eine rasche Beurteilung, ob eine Antikoagulation angezeigt ist. Der Score besteht aus den folgenden Parametern zur Risikoevaluierung: