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In der real world angekommen: NOAKs bewähren sich im Behandlungsalltag

Was ist eine Therapie mit NOAKs?

Nicht-VKA orale Antikoagulanzien (NOAKs) sind Arzneimittel, die direkt auf bestimmte Gerinnungsfaktoren im Blut wirken. Sie verhindern so die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben). Man spricht dabei auch von Antikoagulation.

Eine Behandlung mit NOAKs senkt effektiv das Risiko für Thromboembolien. Unter Thromboembolien versteht man das Verstopfen von Gefäßen durch ein Blutgerinnsel.

NOAK-Präparate werden vorbeugend bei Vorhofflimmern (VHF) eingesetzt, um das Schlaganfallrisiko zu verringern. Auch bei der Behandlung und zur Vorbeugung eines erneuten Auftretens (Rezidivprophylaxe) tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) werden sie angewendet.1–4

Im Vergleich zur Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKAs), wie beispielsweise Marcumar oder auch Falithrom, verbinden NOAKs den Nutzen einer wirksamen Antikoagulationstherapie mit einem geringeren Risiko für Hirnblutungen (intrakranielle Blutungen).5, 6 NOAKs sind zudem einfacher in ihrer alltäglichen Handhabung. Die Patienten nehmen sie – je nach Präparat – ein- oder zweimal täglich in Tablettenform ein.1–4

Im Gegensatz zu den VKAs ist bei NOAKs auch keine regelmäßige Kontrolle der Blutgerinnung (Quick-Wert) durch labordiagnostische Untersuchungen notwendig. NOAK-Präparate haben überdies einen vorhersehbaren Wirkeffekt, wodurch auch ein aufwendiges Einstellen einer für jeden Patienten individuellen Medikationsdosis nicht mehr erforderlich ist.1–4