Zerebrale Mikroblutungen – Ja oder Nein zur oralen Antikoagulation?

Zerebrale Mikroblutungen (CMBs) sind mit einem erhöhten Risiko sowohl für hämorrhagische als auch für ischämische Schlaganfälle assoziiert.1 Schätzungen zufolge liegen bei etwa einem Viertel der Patienten, bei denen eine Indikation zur Antikoagulation besteht, CMBs vor.2 Die American Heart Association (AHA) und die American Stroke Association (ASA) veröffentlichten im Februar 2017 eine gemeinsame Stellungnahme zur Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit stummen zerebrovaskulären Erkrankungen.3 Die Empfehlungen für Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) mit CMBs haben wir hier für Sie zusammengefasst.