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NOAKs : Medikationsfehler vermeiden durch klare Kriterien zur Dosisanpassung

Medikationsbedingte Behandlungsfehler sind ein ernstzunehmender Faktor im Klinikalltag. Das gilt auch für den Einsatz oraler Antikoagulanzien.1 Mit einfachen, patientenfreundlichen Dosierungsschemata können Medikationsfehler vermieden und die Sicherheit erhöht werden.

Pro Jahr sterben allein in den USA 7.000 bis 9.000 Menschen infolge von Medikationsfehlern.2 Solche Fehler haben aber auch wirtschaftliche Auswirkungen: Schätzungen zufolge entstehen in den Vereinigten Staaten jährlich Kosten von über 40 Milliarden US-Dollar für die Betreuung von Patienten aufgrund des fehlerhaften Einsatzes von Medikamenten.2 Diese Zahlen beziehen sich sowohl auf rezeptpflichtige als auch auf frei verkäufliche Arzneimittel.

Die Ursachen für eine medikamentöse Fehlbehandlung sind vielfältig. Laut WHO-Report aus dem Jahr 2016 sind unter anderem folgende Punkte dabei von Bedeutung:3

  • Der Patient hat die Anweisung zur korrekten Medikamenteneinnahme nicht verstanden.
  • Komplexe Medikationspläne und Polypharmazie erhöhen das Risiko für Komplikationen oder Nebenwirkungen.