26.12.2017

Vorhofflimmern ebenfalls häufig mit TIA assoziiert

Vorhofflimmern (VHF) könnte als Ursache für transitorische ischämische Attacken (TIAs) häufiger sein als bislang angenommen. Darauf weist eine neue Studie hin. Ihre Ergebnisse könnten sich auf die Versorgung von TIA-Patienten auswirken.

Frau hält sich die Hand auf den Kopf und der Mann sitzt daneben

© Zinkevych – istockphoto.com

Take away

  • Vorhofflimmern (VHF) könnte als Ursache transitorischer ischämischer Attacken (TIAs) häufiger sein als bisher angenommen.1
  • Bei älteren Patienten mit TIA ist VHF häufiger als bei jüngeren.1
  • Nach einer TIA wird bei VHF-Patienten eine orale Antikoagulation (OAK) zur Schlaganfallprophylaxe empfohlen.2
  • Nicht-VKA orale Antikoagulanzien (NOAKs) sollten wegen ihres günstigeren Nutzen-Risiko-Profils den Vitamin-K-Antagonisten (VKAs) vorgezogen werden.2

Quellen:

  1. Buchwald F et al. Atrial Fibrillation in Transient Ischemic Attack Versus Ischemic Stroke: A Swedish Stroke Register (Riksstroke) Study. Stroke 2016; 47: 2456-2461. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27561674
  2. Endres M et al. S3-Leitlinie Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke. 2015  [cited 2017 28 Feb]; Available from: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-133m_S3_Sekun%C3%A4rprophylaxe_isch%C3%A4mischer_Schlaganfall_2015-02.pdf.
  3. Camm AJ et al. Guidelines for the management of atrial fibrillationThe Task Force for the Management of Atrial Fibrillation of the European Society of Cardiology (ESC). European Heart Journal 2010; 31: 2369-2429. http://dx.doi.org/10.1093/eurheartj/ehq278
  4. Schnabel R et al. Vorhofflimmern: Prävalenz und Risikofaktorenprofil in der Allgemeinbevölkerung. Dtsch Arztebl Int 2012; 109: 293-299. https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=125010

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