16.08.2016

Therapie des Vorhofflimmerns: Schlaganfallprävention

Vorhofflimmern (VHF) tritt bei etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung auf.1 Damit ist VHF die häufigste anhaltende Herzrhythmus­störungen im Erwachsenenalter.1 Patienten, die davon betroffen sind, haben ein hohes Risiko, einen Schlaganfall und andere thromboembo­lische Komplikationen zu erleiden.1 Zum Langzeitmanagement des VHF gehören neben der Prävention dieser Komplikationen aber auch die optimale Therapie von begleitenden kardiovaskulärer Erkrankungen, die Frequenz­regulierung sowie die Korrektur der Rhythmusstörung.1

Blutverklumpung wird ausradiert mit Stift

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Vorhofflimmern ist ein Risikofaktor des Schlaganfalls

VHF ist eine chronische progredient verlaufende Erkrankung, die üblicherweise von kurzen seltenen Episoden (paroxysmales / intermittierendes VHF) fortschreitet zu längeren und häufigeren Phasen, die zunächst terminierbar sein können (persistierendes bzw. lang anhaltend persistierendes VHF).1 20 Jahre nach Diagnosestellung weisen mehr als 90 Prozent der Patienten ein nicht-terminierbares VHF auf (permanentes VHF).2 Um die Prognose der Patienten zu verbessern, müssen kardiovaskuläre Grunderkrankungen behandelt und eine Antikoagulation durchgeführt werden.

Wie hoch ist das Schlaganfallrisiko?

Quellen:

  1. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. ESC Pocket Guidelines: Leitlinien für das Management von Vorhofflimmern, Stand 2012. http://leitlinien.dgk.org/files/Pocket_Leitlinien_Vorhofflimmern_Update2013.pdf
  2. Kirchhof P et al. Kommentar zu den Leitlinien der ESC zum Vorhofflimmern. Kardiologe 2012; 6: 12-27.
  3. Darius H et al. Kommentar: Fokus Update der Leitlinien der Europäoschen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management des Vorhofflimmerns. Kardiologe 2013; 7: 171-180. http://leitlinien.dgk.org/files/2013_Kommentar_Update_Vorhofflimmern.pdf

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